Schon gewußt?
Als Kolumbarium wird eine Begräbnisstätte bezeichnet, die in Form einer Halle, eines Gewölbes oder als Nischenwand im Freien der Beisetzung und Aufbewahrung der Urnen eingeäscherter Verstorbenen dient.
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Aus dem Lexikon
Die Erdbestattung Unter einer Erdbestattung (auch: Inhumation) versteht man die Beisetzung des Leichnams in ... weiter lesen
Kein Name wird mehr vergessen
Mit neuen Urnen-Grabfeldern macht Köln Front gegen anonyme Bestattungen
Köln. Verstorbene, die keine Angehörigen mehr haben oder deren Familie sich nicht um die Toten kümmern wollen, müssen in Köln nicht mehr anonym bestattet werden: Auf zwei Urnengrabfeldern in Deutz und auf dem Südfriedhof werden die Namen der Verstorbenen künftig auf Basalt-Stelen festgehalten.
Die beiden Gemeinschafts-Grabflächen wurden dieser Tage von Pfarrer Christoph Biskupek (St.Aposteln) und seinem evangelischen Amtsbruder Bertold Höcker (Antoniterkirche) eingesegnet. Nach Meinung von Politik und Kirche ein wichtiger Beitrag zur Kultur des Miteinanders und zur christlichen Bestattungskultur in der Dom-Stadt.
Auf den beiden neuen Grabfeldern, die von der Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner gepflegt werden, ist derzeit Platz für jeweils 600 Urnen. Einen sang- und klanglosen Abschied wird es nicht mehr geben. Freunde, Bekannte und Nachbarn der Verstorbenen können jetzt an der Beisetzung der Urne teilnehmen. Die Beerdigungstermine werden in den Schaukästen der jeweiligen Friedhöfe bekanntgegeben. Denn niemand soll aus der Stadt gehen, ohne dass sein Name in Erinnerung bleibt.
Rund 480 Menschen wurden nach Angaben der Stadt im Jahr 2007 „ordnungsbehördlich“ bestattet. In den vorangegangenen Jahren waren es noch weit mehr. Die Verstorbenen wurden auf Anweisung des Ordnungsamtes eingeäschert und auf einem der drei dafür vorgesehenen Friedhöfe anonym beigesetzt.
Quelle: www.ksta.de
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